Radwege der Großen Schüttinsel – Route Nr. 7

Wir möchten Ihnen einige Radwege in der Umgebung von Veľký Meder vorstellen, die unsere Gäste – das Ehepaar Šíma – absolviert haben.



7. ROUTE: Damm des Wasserbauwerks Gabčíkovo – Fähre Vojka nad Dunajom – Kyselica – Damm des Wasserbauwerks Gabčíkovo (37 km; 19 Meter Höhenunterschied)

Beschreibung der Radroute Wasserbauwerk Gabčíkovo – Fähre Vojka nad Dunajom – Kyselica – Damm des Wasserbauwerks Gabčíkovo



Der Weg zum riesigen Wasserbauwerk Gabčíkovo ist für Radfahrer anspruchsvoller. Der Ausflug sollte für einen ganzen Tag geplant werden. Von Meder bis zum Damm von Gabčíkovo sind es mit dem Fahrrad etwa 25 Kilometer.Wir hatten das Glück, dass sich der Besitzer des Hotels Orchidea ***, Herr Štefan, unserer annahm. Auf den Ausflug nahmen wir auch Frau Stella mit. Sie lieh sich ein Fahrrad aus dem Hotelverleih. Ich betone, dass es sich um eine Dame handelt, deren Alter man nicht verrät. Außerdem war sie schon lange nicht mehr Fahrrad gefahren. Trotzdem ließ sie sich überreden. Der Hotelbesitzer lud uns zusammen mit drei Fahrrädern in einen Kleinbus. Er setzte unsere dreiköpfige Gruppe auf dem Damm von Gabčíkovo bei dem Kraftwerk ab.Wir fuhren in Richtung Bratislava. Die Radmagistrale ist hier gerade, asphaltiert, ohne ein einziges Loch, ohne Risse oder Tücken. Eine Zeit lang knackten Muscheln unter unseren Rädern, die Möwen auf den Radweg getragen hatten. Überall Möwen, Kormorane, Schwäne. Rechts von uns eine riesige Wasserfläche. Links unter uns malerische Dörfer und ein Wasserkanal. Wir beobachteten große Frachtschiffe, Ausflugsdampfer und schnelle Luftkissenboote.Nach etwa 18 Kilometern erreichten wir Vojka nad Dunajom. Direkt auf dem Damm befindet sich eine Fähre (ich nenne sie feierlich eine edle Fähre). Wir verließen die Radmagistrale und fuhren nach Vojka zu einer hervorragenden Gaststätte (sie ist vom Damm aus sichtbar), um unsere weitere Route zu planen. Wir wollten nicht auf derselben Seite zurückfahren. Nach kurzem Zögern riskierten wir die Überfahrt mit der Fähre auf die andere Seite.Auf der Fähre überwogen zwar Pkw, aber wir trafen dort auch eine Gruppe von Radfahrern. Sie kamen aus Bratislava und wollten ebenfalls am anderen Ufer zurückfahren. Auf der Fähre unterhielten wir uns darüber, wie es sich mit Rückenwind fährt, denn wir waren zuvor gegen einen starken Westgegenwind gefahren. Angeblich war es großartig. Das beruhigte auch Frau Stella.Und die Bratislavaer hatten recht. Auf der anderen Seite des Stausees blies uns der Wind so stark in den Rücken, dass wir kaum treten mussten. Frau Stella bewältigte tapfer weitere 18 Kilometer. Sie selbst konnte es kaum glauben. Wir umrundeten ein beachtliches Stück dieses monumentalen Wasserbauwerks. Aber ehrlich gesagt: Hätten wir nicht den Transport von Meder gehabt, hätten wir uns nicht auf eine Umrundung von Gabčíkovo eingelassen.

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